Mit Anti-Stress und Achtsamkeit zu mehr Resilienz

Sowohl der Arbeitsalltag als auch das Privat- und Familienleben fordern von uns immer mehr, mit Schnelllebigkeit und dauerndem Wandel flexibel umzugehen. Das gelingt manchmal gut, manchmal weniger gut. Ob eine Situation dabei als Belastung oder gar als Krise betrachtet wird, hängt von vielen Faktoren ab.

Damit der Umgang mit Herausforderungen geschmeidig bleibt, empfiehlt es sich, das Immunsystem unserer Seele ein wenig zu trainieren – um resilient zu bleiben oder resilienter zu werden. Der Begriff Resilienz bedeutet ursprünglich Flexibilität. Übertragen beschreibt Resilienz, wie man mit Herausforderungen umgeht und wie schnell man wieder auf die Beine kommt – oder, dass einen das eine odere andere erst gar nicht überwältigt.

Wie resilient jemand ist, hängt von verschiedensten Faktoren ab, weshalb wir in diesem Workshop sowohl individuell als auch allgemein vorgehen werden. Orientierung bieten uns unter anderem die sieben Säulen der Resilienz:

Optimismus: Der Glaube, dass am Ende alles gut wird und jede Schwierigkeit oder Krise irgendwann ein Ende hat.
Akzeptanz: Eine Herausforderung kann nur bearbeitet werden, wenn sie auch akzeptiert wird. Wird sie nicht akzeptiert, ist sie nicht existent und kann somit nicht verändert werden.
Lösungsorientierung: Welche Lösungen gibt es? Unter Umständen auch außerhalb der persönlichen Komfortzone.
Opferlamm ade: Auch wenn es manchmal ganz bequem ist, der Welt die Schuld in die Schuhe zu schieben, so hilft das auf Dauer nicht weiter.
Verantwortung übernehmen: Das Zepter selbst in die Hand nehmen, Verantwortung für sich übernehmen, ggf. aber auch Grenzen aufzeigen (auch das hat mit Verantwortung für sich selbst zu tun).
Soziales Umfeld: Kontakte, Freundschaften und aktives Netzwerken spielen eine große Rolle.
Zukunftsorientierung: Vernünftige Planung und realistische Einschätzung helfen beim gelasseneren Umgang mit Stress und Veränderung.

Inhalte des Workshops sind unter anderem:

  • Ein Verständnis für Resilienz entwickeln und Schutz- und Resilienzfaktoren gezielt aufbauen
  • Ermittlung der individuellen Resilienzfaktoren
  • Umgang mit Belastungen und Herausforderungen, neue Strategien, neue Optionen
  • Techniken und Methoden zur Kontrolle der eigenen Reaktionen, physisch als auch psychisch
  • Schnelle Selbsthilfe in belastenden Situationen
  • Stressmanagement
  • Transfer in den Alltag
  • Ganzheitliche Prävention – was kann ich sonst noch tun?
  • Methoden, um zu einem gelassenen Umgang mit sich, mit anderen und mit Situationen zu gelangen
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